2x verkauft

Unglaublich, aber wahr. Leider.
Traurig, wie Unzuverlässigkeit, Wichtigtuerei und Respektlosigkeit heute bereits an der Tagesordnung sind. Umso schöner, dass dieser herrliche Allrad-Bär (nach missglücktem Verkauf) nun doch noch den »Richtigen« (… weil Pandafreund und sympathisch obendrein) gefunden hat.

Wie es wirklich war …
Ein ewiges Hin und Her, bis der Besichtigungstermin zustande kommt. Man(n) ist ja schließlich unabkömmlich, in der eigenen Firma. Die Besichtigung mit der Frau Mama (was prinzipiell ja was Sympathisches hätte haben können … defacto war die Mutter des Interessenten die Geschäftsführerin »seiner« Firma, aber das sei nur am Rande erwähnt) kommt nun letztlich doch zustande – Freitag am Nachmittag, wie könnte es anders sein. Fahrzeugbesichtigungen können nun so – oder so ablaufen. Eher entspannt oder gestresst. Diese war eindeutig von letzterer Sorte. Der Herr KFZ-Meister (Kompetenz war unbestritten vorhanden, aber eben nicht gepaart mit Lockerheit) besichtigte das Auto, bemerkte wesentliche Ungereimtheiten wie eine lockere Zahnriemenabdeckung, machte einen ausgiebigen Rundumcheck inkl. Unterbodenkontrolle und legte noch eine (gestresste) Proberunde auf den Asphalt. Ende gut, alles gut. Man einigt sich, Handschlag.
Es folgt ein Kaufvertrag. Eine Änderung des Kaufvertrages. Eine Terminverschiebung, was Übergabe und Bezahlung betrifft. Noch eine Terminverschiebung. Der Leser ahnt, was passiert. Die Lebensgefährtin des Käufers, auf welche nun der Kaufvertrag lautet, hat einen Namen, aber leider keinen Ausweis. Ist im Ausland, dort wo es kein Internet gibt … Wir sehen uns irgendwann »gezwungen«, das schlechte Spiel zu beenden und stornieren den Vorgang, da die Frist zur Bezahlung und Abholung des Fahrzeuges abgelaufen war. Unglaublich, aber wahr. Leider. Next step: Da war doch noch dieser sympathische Pandafreund, der sich einmal für einen aktuellen Allrad-Cross interessierte und dann in unserer Garage spontan in einem alten 141er Platz nahm, den Geruch inhalierte (»wie damals, unsere Mama hatte einen, wir haben selbst die Zylinderkopfdichtung gewechselt …«) … man blieb lose in Kontakt. Anruf. Terminvereinbarung. Treffen. Akribisches Begutachten. Probefahrt, die entspannte – eine Runde, wie wir selbst sie gerne drehen, mit den alten Geräten, über die Hügel, durch die Wälder zurück. Um es vorwegzunehmen: Der petrolblaue (»blu petrol«) Allradbär hat ein neues Zuhause gefunden. Stationiert wird er wohl in Wien, um an den Wochenenden Auslauf zu bekommen in Richtung Hügelland, Bergetappe inklusive. Artgerechte Haltung, mit Umsicht und Zuneigung. Wie es sein soll. Wir richten die Zahnriemenabdeckung noch, der Meister schaut den Wagen noch einmal durch, bevor wie die Überstellung in die Bundeshauptstadt vornehmen. Und uns auf die Fahrzeugübergabe freuen …

Details und Bilder zum Fahrzeug …

 

 

Mission Dreizack – die Wende.

Die Wende zum Guten. Wohlgemerkt.
Noch im Jänner haben wir von einer außergewöhnlichen Busreise (38 Stunden!) berichtet. Ein gutes, halbes Jahr später ist die Mission erfüllt. Die DIVA ist gelandet. Selten, um nicht zu sagen »ultrarar«. Original. Skurril.

Einer von nur 221 Stück …

Wo hast Du den wieder gefunden? Zugegeben, manchmal »findet« man einfach. Meistens braucht man aber geraume Zeit, um das Gesuchte ausfindig zu machen. In diesem Falle waren es schon einige Telefonate weit über die Grenzen unseres Landes hinaus, um zum Ziel zu gelangen. Kurz: Der Karif ist da. Maserati, der Seltenste unter den Biturbos. 221 Stück, andere Quellen sprechen von 223, sei’s drum. »Ein Biturbo muss schwarz sein«. Punkt. Andere Farben gehen aber auch 😉 Nur in diesem Fall ist schwarz die erste Wahl. Innen und außen also, wie er sein soll. Wo entdeckt? Ankauf? Überstellung? Pannen? … Fortsetzung folgt!

 

 

Bastlerauto.

In »Concours-Zustand«.
Zielführend? Oder nicht? So ist es geschehen: Ankauf eines (typischen) Bastlerautos – 14 Jahre alt, zwar durchgehend gepflegt, aber mit offensichtlichen Mängeln. Und mit Rost. Wie gehen wir vor?

Ein Lösungsansatz …

Ausgangsbasis: Da steht er nun. Fiat Panda Allrad, Baujahr 2004. Knapp über 100.000 km am Tacho. Erstbesitz.
Das Auto ist in »sauberem Zustand«. Hat offensichtlich Rost (an nicht tragenden Stellen). Die Vorzüge aber überwiegen. Tolle Farbe (für einen Panda). Bis auf eine Stelle keine Nachlackierung. Keine Kratzer, keine Dellen – er hat die Großstadt wohl kaum einmal erblickt. Behutsamer Umgang über die Jahre, kurz, der Entschluss: Wir gönnen dem »Bastler- und Exportauto« eine umfassende Aufbereitung. Sinnvoll? Kosten gedeckt? Aufwand? Fotostrecke?!!? Niemand sonst würde sich die Arbeit antun. Macht sich die Mühe »bezahlt«? Wie werden die Reaktionen sein?
Die Vorgehensweise: Der Fiat Panda Allrad wird grundgereinigt und von Oberflächenrost befreit – hartnäckige Stellen mit Rostumwandler behandelt und nicht überlackiert. Der Lack wird gereinigt und poliert, der Innenraum sauber gemacht, eine gerissene Stelle im Sitzbezug provisorisch genäht. Das Fahrzeug wird vor Ort fotografiert – Schwachstellen werden auf entsprechenden Detailbildern markiert und somit wird die Basis für eine seriöse Kaufentscheidung ermöglicht!
Die Reaktionen: Überdurchschnittlicher Zuspruch von Käufern (zu unterscheiden von den »Preisverhandlern«).
Exporthändler und »Schrauber« sprechen an, das Auto hätte innerhalb kürzester Zeit wohl mehrmals verkauft werden können. Defacto Verkauf innerhalb von Österreich als Ersatzteilträger für ein baugleiches Auto. Sehr sympathischer Kontakt, vieles gelernt, Auto gewinnbringend veräußert – eine klassische Win-Win-Situation. Mehraufwand belohnt.

Details und Bilder zum Fahrzeug …

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